8.06.2009
Tag 13 - Der Zion Nationalpark liegt südöstlich vom nahegelegenen Bryce Canyon und ist ebenso bekannt.
Somit müssen wir auch diesen ansehen, da uns dieser auch empfohlen wurde. Eines vorweg, wir können diese Meinung nicht
teilen. Schon bei der Einfahrt in den Park begegnen wir einer unzählbaren Ansammlung der Spezies Mensch.
Die Flora und Fauna ähnelt stark dem am Tag zuvor besuchten Escalante Statepark.
Kurz entschlossen verlassen wir Zion und fahren zu dem nur 30 Meilen entfernten Statepark “Coral Pink Sand Dunes”. Die
Sanddünen sind beeindruckend - wie in der Wüste, nur das es links und rechts herum Pflanzen und Berge gibt. Das bewandern
der Dünen verlangt uns jegliche Kraft ab und der Sand rinnt in jede Ritze (selbst Tage später werden wir noch Sand
finden!).
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Kategorien : Utah
7.06.2009
Tag 12 - Unser zweiter Tag in Bryce Canyon Country. Es ist so kalt (Michi hat Eisreste entdeckt) dass er
alleine zum Sonnenaufgang in den Canyon rausfährt. Wir müssen heute tiefer wandern, wollen doch braun werden
Bekannte erzählen uns von dem nahegelegen, wilden (unerschlossenem) Escalante Canyon mit dem schönsten Wasserfall Utah`s.
Genau das Richtige. Bereits die Fahrt ist wieder ein Kulissenwechsel und bietet reihenweise Postermaterial. Sie führt uns
entlang eines ausgetrockneten Flußbettes, über kurvige Straßen, durch Wälder und gelbweiße Sandsteinfelsen. Wir werden vor
Elchen gewarnt, sehen aber nur einzelne auf gelbem Hintergrund. Auf dem Scenic Byway 12 zwischen Escalante und Boulder
fahren wir den Kamm des hier höchsten Berges entlang, die schmalste Stelle mit zwei Fahrstreifen erschreckt mit
beidseitigen tiefen Abgründen (ungesichert!). Zwischen Meilenstein 80 und 81 beginnt der Abstieg zum Calf Creek Fall. Das
Gebiet hat noch keine Wanderwege, kleine Steinhaufen markieren den Weg.
Zu Beginn ist der Abstieg etwas schwierig, da der Boden nur aus steilen, schroffen Felsen besteht und teilweise gefährlich
am Abgrund entlang verläuft, dann wird es sandiger und flacher. Das gewisse Risiko wird alledings mit einem ganz einsamen,
kleinen aber feinen Wasserfall im Canyon belohnt. Das Wasser zeichnet die Wände mit grün bis gelbbraune Farben.
An Baden ist allerdings nicht zu denken, da es in diesem Gebiet Wasserschlangen gibt, welche wir vohrer auch schon gesehen
haben.
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Kategorien : Utah
6.06.2009
Tag 11 - Am Vormittag gings nochmal zum shopen nach Salt Lake City, hier gibt es einfach zu viele schöne Läden. Außerdem ist hier der Hauptsitz von HOYT, müssen wir sehen!
Auf der Fahrt zurück Richtung Süden wird es immer kälter, nur noch 15 Grad, wir sind nun im Hochland. Dann ziehen endlich die Wolken auf und wie aus dem Nichts tauchen hinter der nächsten Biegung die leuchtend roten Felssäulen des Red Canyon auf. Es ist wirklich unglaublich wie schnell sich die Landschaft im gesamten Coloradobereich urplötzlich verändert, hinter der nächsten Felswand erscheint eine andere Vegetation, andersfarbige oder anders geformte Felsen, Plateaus oder Canyons.
Wir fahren weiter zum Bryce Canyon, prüfen verschiedene Aussichtspunkte auf Eignung für Aufnahmen des Sonnenuntergangs. Trotz Sonne sind nun nur noch 10 Grad, verdammt kalt, allerdings gerechtfertigt für 2400 Höhenmeter. Hätte man wissen müssen. Die Aussicht ist gigantisch: unter uns im Canyon tausende von lachsrosa und rostroten Felstürmchen und Skulpturen.
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Kategorien : Utah
5.06.2009
Tag 10 - Heute ist Amerikas Donath-Tag, die lassen wir uns in allen Varianten zum Frühstück schmecken.
Auf dem Weg `gen Westen zum Bryce Canon änderten wir kurz entschlossen unsere Reiseroute und machten einen Abstecher zum
Salt Lake, welcher 400 Meilen im Norden liegt. Nach den vielen Gesteinslandschaften brauchte unser Auge etwas Abwechslung.
Vor Ort entschieden wir uns das bekannte Antilope Island zu besichtigen, ein Nationalpark mitten im Salzsee. Bereits der
Weg zur Insel verwandelte die Umgebung mit tausenden kreischenden Möwen, Wind und Wellen in eine Strandatmosphäre mit
abertausenden Mücken (zum Glück nur auf dem Weg nicht auf der Insel). Wir waren gespannt: hunderttausende Vögel sollten
hier leben, 600 Büffel, Antilopen, Springböcke, Schafe, etc. Und nachdem wir einen Strandspaziergang gemacht haben
(Strandbreite bis zum Wasser ca. 1 Meile) gingen wir auf Büffeljagd. Der erste den wir entdeckten sonnte sich am Beach, er hatte allerdings keine Badebekleidung an ;-).
Dann dauerte es etwas länger, wir wurden schon ungeduldig, schliesslich hatten wir die Insel schon halb abgefahren. Doch
dann sahen wir mehrere kleinere Herden, die trotz Sturm gelassen auf der Weide grasten.
Im Süden der Insel gibt es die wie ursprünglich belassene Fielding Garr Ranch. Hier ist wirklich noch alles da wie es
früher genutzt und eingerichtet wurde: Wohnhaus, Lagerräume, Ställe.
Am Abend haben wir uns noch mal kurz Salt Lake City angeschaut, wir waren am Vormittag schon da. Wie bei vielen Städten in den USA
muss man sich auch hier erst durch mindestens 4-8`spurige Highways kämpfen, die sich permanent mit anderen kreuzen. In der Stadt selbst gibt es mit Downtown ein Stadtviertel mit Wolkenkratzern, die auch nachts durch ihre Beleuchtung von weiten herausstechen. Der Rest der Stadt wirkt eher wie eine Kleinstadt. Schöne Gebäude, viele gepflegte Grünanlagen. Echt sehenswert!
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Kategorien : Utah
4.06.2009
Tag 9 - Ganz früh am Morgen sind wir aufgestanden um den Sonnenaufgang im Dead-Horse Nationalpark zu geniessen. Keine MenschenSeele. Ist auch klar; um 5.37 Uhr ist Sunrise, das heisst nach dem gestrigen Sonnenuntergang nur 4 Stunden Schlaf.
Dafür waren wir allein am Aussichtspunkt, konnten den Sonnenaufgang in vollen Zügen geniesen und im Morgenrot frühstücken. Zu Füssen dieser gigantischen Aussichtskanzel windet sich der Colorado River durch den schmalen Canyon. Anschliessend legten wir eine Pool- und Faullenzzeit ein ehe wir am späten Nachmittag auf zum Canyonlands Nationalpark fuhren.
Bizarr geformte Bögen, Türme und Tafelberge aus Sandstein bilden die Landschaft. Im Gegensatz zu den bisherigen Nationalparks ist der Boden mit flachen Sträuchern, blühenden Kakteen und kleinen Bäumen bewachsen. Wir sind auf verschiedenen Wanderwegen (Trails) zu fantastischen Aussichtspunkten gewandert, zum Kraterabgrund des Upheaval Dome, der vermutlich durch einen Meterotiteneinschlag entstanden ist. Am Ende des kurzen Mesa Arch Trail konnte man ein herrliches Panomara durch einen Felsbogen am Abgrund betrachten. Muss man gesehen haben!
Den Grand View Point hatten wir uns für den Sonnenuntergang aufgehoben, leider war es zu bewölkt. Dieser Park war übrigens auch Abends nicht von Touristen überfüllt, er hat uns bisher am besten gefallen.
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Kategorien : Utah
3.06.2009
Tag 8 - Arches Nationalpark in Moab
Heute sind wir von Kayenta nach Moab unterwegs gewesen. Nach einer Fahrzeit von 3,5 Stunden und dem Suchen eines Motels
für die nächsten zwei Nächte durcheilten wir am späten Nachmittag noch den Arches Nationalpark um die wesentlichen Punkte
in Bild und Gedanken festzuhalten. Die meisten Aussichtpunkte kann man ohnehin mit dem Auto anfahren. Dies ist
“Ami-Gerecht”, schliesslich will der Amerikaner am liebsten hinfahren, Fenster auf, Foto schiessen und weiter fahren. Wir
sind dann immerhin noch ausgestiegen und haben uns einige Hundert Meter bewegt.
Der “Delicate Arch” ist einer der Sehenswürdigkeiten, welche man auf einer Reise durch den Westen der USA unbedingt
mitnehmen sollte. Es ist eine Stone-Bridge, wir würden dies eher als Bogen aus Stein bezeichnen, welcher auf 1.474m Höhe
liegt und einen Aufstieg von 4,8km bedeutet. Angegeben war eine Aufstiegszeit von 1,5 Stunden wir sind dies in 45 Minuten
gelaufen, dabei ist der Puls ebnso hoch wie der Berg gegangen. Zur Sunset-Stunde trifft sich hier alles ein, denn hier
kommen die Kameras auf Ihren Höhepunkt, der bei uns leider durch einen Wolkenstreifen getrübt war. Dennoch war es ein
besonderes Naturereignis, welches wir nicht missen wollen.
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Kategorien : Utah
2.06.2009
Tag 7 - Unsere Reise wird von Tag zu Tag schöner. Heute waren wir im Monument Valley. Das Tal ist vor allem in der Abenddämmerung atemberaubend. Tagsüber ist es eher mäßig, weil zuviele Touristen die Pfade säumen und die Farben der roten Steine einfach nicht richtig zu Geltung kommen. Die Zeit des Sunrise ist die der Fotografen, welche sich dann an den besten Plätzen wiederfinden und man hört nur noch die Pieptöne der Kameras.
Morgen geht es tiefer in den “wilden Westen” nach Moab in Utah hinein. Dann haben wir nicht mehr -9 Stunden Zeitverschiebung sondern -8 Stunden und verlieren somit eine Stunde.
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Kategorien : Arizona, Utah
1.06.2009
Tag 6 - Durch einen Tip von Dietmar und Manu, welche wir am vorrigen Tag im Antelope-Canyon kennen gelernt haben, erfuhren wir von einem äusserst abenteuerlichen Trial. Dieser Trial ist nur mit einem Allrad getriebenen Wagen zu bezwingen, bietet dafür einen super Ausblick auf den Lake Powell.
Der Trip zum Alstromviewpoint ist ein echter Geheimtip, daher findet man dort auch keine Touristen (ausser uns natürlich).
Schon die Einfahrt ist nicht leicht zu finden (Infos:
http://www.karsten-rau.de). Die Anfahrt zum Aussichtpunkt bietet viele
unterschiedliche Gesteinsformen in verschiedensten Farben. Da der Weg durch das Outback (Hinterland) führt ist es ein
riesen Abenteuer - den Geländegang haben wir oft einsetzen müssen. Zum Schluss sind wir mit den bisher beeindruckensten
Bildern auf unserer Reise belohnt worden: Den Blick in den Glen Canyon auf den Lake Powell.
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Kategorien : Arizona
31.05.2009
Tag 5 - Heute haben wir uns den Antelope-Canyon besucht, ein wahrer Traum der Farbspiele. Für schlappe 26$ pro Person läuft ein
Indianer mit einer Gitarre vorraus und musiziert; eine alleinige Besichtigung ist nicht möglich.
Noch kostenlos ansehen kann man sich die Stelle, an der der Colorado um 180 Grad wendet, der sogenannte Hufeisen
(Horseshoes) Aussichtspunkt. Mutige Fotografen können bis an den letzten Stein der Klippe vortreten, um das perfekte Foto
zu machen :-).
Den restlichen Nachmittag haben wir uns die Zeit am Staudamm des Glen Canyons vertrieben. Es ist ein wirklich
beeindruckender Damm - soll noch schöner und wichtiger als der Hooverdamm sein. Dank dem Bauwerk ist der berühmte Lake
Powell entstanden, welchen wir uns morgen näher unter die Lupe nehmen werden.
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Kategorien : Arizona
30.05.2009
Tag 4 - Auf gehts zum Grand Ganyon, wir sind die ersten im Hostel die das Breakfast stürmen. Natürlich nachdem wir all unsere
Vorräte im Auto verstaut haben :-).
Wir nehmen den empfohlenen, sehenswerten Weg, der viel Bildmaterial bietet und sind kurz vor Mittag am Grand Canyon
angekommen. Erstmal total fasziniert vom ersten Anblick! Wir nehmen uns vor 2 Stunden den Bride Angel Trial abzusteigen
und statten uns mit 2 Galonen Wasser (und aussreichend Donats, Chips, etc) aus, um im Notfall zu überleben. Leider werden
wir auf halber Stecke von Unwetter überrascht, der in Eissregen endet und wir brechen die Tour ab (der anschliessende
Canyonüberflug fällt damit auch ins wasser).
Aber alles nicht so schlimm: wir fahren andere östlich gelegenere Aussichtsspunkte an und mit jedem wird das Wetter
besser. Schliesslich haben wir den Cayon der ganzen Länge nach gesehen und fahren mit eingeschalter Heizung zum trocknen,
nach Page.
Page, eine City die vor etwas mehr als 50 Jahren entstand, als Brückenbauer sich am Lake Powell ansiedelten. Ein schöner kleiner Ort, von dem viel Sehenswertes erreichbar ist. Wir haben ein gepflegtes Motel mit zwei King-Size-Betten im Zimmer (eines zum schlafen, das andere zum Kleidung abwerfen) gefunden, bei dem wir endlich auch ins Internet können, das wir uns entscheiden hier ein paar Tage zu bleiben.
Wir haben heute im Indianerland Cowboys beim Pferde treiben beobachtet, ein Koyote und ein Luchs sind vor unserem Auto
entlang gehuscht und im Canyon hat uns ein Squirrel (Eichhörnchen)Model gestanden.
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Kategorien : Arizona
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